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News-Meldung:

HPC: Mehr Rechenpower für die Neurowissenschaft

24.06.2026

2025 03 07 Km Think-1


© RUB, Marquard

Das High-Performance-Computing-Cluster an der RUB wird erweitert: Die hinzukommende Rechenleistung steht primär der Kognitions- und Neurowissenschaft zur Verfügung - aber auch andere Bereiche können profitieren.

Im Herbst 2026 wird der neue Forschungsbau THINK für die Theoretische und Integrative Neuro- und Kognitionswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum eröffnet. Rund 2 Millionen Euro des Budgets fließen dabei in die Infrastruktur eines High-Performance-Computing-Clusters, der speziell für THINK angeschafft wurde und an das bereits bestehende HPC-Cluster „Elysium“ angebunden wird. Die neue Rechenpower wird somit zentral im Datacenter der Ruhr-Universität bereitgestellt, welches von IT.SERVICES betrieben und administriert wird. Dadurch können auch andere Bereiche von der neuen Rechenpower profitieren.

Die Infrastruktur ist bereits Ende Mai 2026 in Betrieb gegangen. Durch sie steigt die Rechenleistung von Elysium um 16 Prozent und die Speicherkapazität erhöht sich um den Faktor 2,7.

Zentraler Standort als Vorteil

Der zentrale Standort hat einen entscheidenden Vorteil, wie Dr. Nina Winter (IT.SERVICES) als Leiterin der Research Data Services der RUB erklärt: „Sollte das THINK-Team die Rechenkapazität nicht voll ausschöpfen, kommen die ungenutzten Kapazitäten der Gesamtheit des Campus zugute. Dieses Konstrukt ist im Sinne des NRW-weiten HPC-Konzepts.“

2025 03 07 Km Think-1
© RUB, Marquard

Das High-Performance-Computing-Cluster an der RUB wird erweitert: Die hinzukommende Rechenleistung steht primär der Kognitions- und Neurowissenschaft zur Verfügung - aber auch andere Bereiche können profitieren.

Im Herbst 2026 wird der neue Forschungsbau THINK für die Theoretische und Integrative Neuro- und Kognitionswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum eröffnet. Rund 2 Millionen Euro des Budgets fließen dabei in die Infrastruktur eines High-Performance-Computing-Clusters, der speziell für THINK angeschafft wurde und an das bereits bestehende HPC-Cluster „Elysium“ angebunden wird. Die neue Rechenpower wird somit zentral im Datacenter der Ruhr-Universität bereitgestellt, welches von IT.SERVICES betrieben und administriert wird. Dadurch können auch andere Bereiche von der neuen Rechenpower profitieren.

Die Infrastruktur ist bereits Ende Mai 2026 in Betrieb gegangen. Durch sie steigt die Rechenleistung von Elysium um 16 Prozent und die Speicherkapazität erhöht sich um den Faktor 2,7.

Zentraler Standort als Vorteil

Der zentrale Standort hat einen entscheidenden Vorteil, wie Dr. Nina Winter (IT.SERVICES) als Leiterin der Research Data Services der RUB erklärt: „Sollte das THINK-Team die Rechenkapazität nicht voll ausschöpfen, kommen die ungenutzten Kapazitäten der Gesamtheit des Campus zugute. Dieses Konstrukt ist im Sinne des NRW-weiten HPC-Konzepts.“


Lupe
© Nina Ries, IT.SERVICES

Echtzeitanalyse und Visualisierung von Daten

Der HPC-Cluster ermöglicht die Echtzeitanalyse und Visualisierung hochkomplexer Daten. Beispielsweise können Magnetresonanztomografie-Daten bereits während der Erfassung mit fortschrittlichen, rechenintensiven Algorithmen rekonstruiert werden, um die Konsistenz und Qualität der Daten zu prüfen.

Zudem nutzt das THINK-Team den HPC-Cluster, um moderne Methoden des maschinellen Lernens für Modellierung und Datenanalyse einzusetzen. Damit untersuchen die Forschenden unter anderem im Rahmen der Virtuellen Realität, wie Navigationsverhalten erlernt wird.